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Glossar

Therapie


Schlafstörungen

In diesem Kernleistungsprozess wird das diagnostische und therapeutische Vorgehen bei der Betreuung von Patienten beschrieben, die unter Schlafstörungen und Schlafproblemen leiden. Die Betreuung dieser Patienten erfolgt in unserer Praxis entsprechend den aktuellen Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin (DGSM). In unserem nach DGSM-Standards zertifizierten Schlaflabor führen wir die zur Abklärung von Schlafproblemen erforderliche Stufendiagnostik durch.

Schlafprobleme und Schlafstörungen können die unterschiedlichsten Ursachen haben. Manchmal sind sie harmlos und gesundheitlich unbedenklich, in vielen Fällen sind Schlafstörungen aber auch Symptom für eine zugrundeliegende schwerwiegende Erkrankung. Zudem kann mangelnder Schlaf Folgeerkrankungen hervorrufen.

Die Betreuung schlafgestörter Patienten dient der

  • Vermeidung von Folgeerkrankungen und Spätschäden
  • Diagnostik und Therapie des Schlaf-Apnoe-Syndroms mit Einstellung auf CPAP (Continuous Positive Airway Pressure)
  • Abklärung von Schnarchproblemen (habituelles oder krankhaftes Schnarchen)
  • Durchführung von Polysomnographien zur Abklärung von Einschlaf- und Durchschlafstörungen

Die Patienten kommen entweder auf Überweisung eines Haus- oder Facharztes oder in Eigeninitiative zur schlafmedizinischen Diagnostik zu uns in die Praxis. Die Terminvereinbarung erfolgt telefonisch oder persönlich.

Um einen optimalen Untersuchungsablauf zu gewährleisten, wird der Patient gebeten, folgende Unterlagen zur Untersuchung mitzubringen:

  • Überweisungsschein
  • Aktuelle Laborbefunde
  • Befunde aus Voruntersuchungen, ggf. CPAP-Gerät (bei Kontrolluntersuchungen)
  • Facharztbefunde

Schmerztherapie

Dieser Kernleistungsprozess beschreibt das diagnostische und therapeutische Vorgehen bei chronischen Wirbelsäulenschmerzen. Die Betreuung chronischer Schmerzpatienten erfolgt in unserer Praxis gemäß den aktuellen Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie und umfasst die Diagnostik und Therapie der chronischen Wirbelsäulenschmerzsymptome.

Die Diagnostik chronischer Schmerzzustände der Wirbelsäule und ihre adäquate Behandlung ist ein wichtiger Kernleistungsprozess einer neurologischen Praxis. Denn gerade die Lebensqualität dieser Patienten wird durch den Schmerz sehr stark beeinflusst und gemindert. Ziel der in unserer Praxis durchgeführten standardisierten Betreuung ist:

  • Das frühzeitige Erkennen eines chronischen Schmerzsyndroms an der Hals- oder Lendenwirbelsäule (HWS-/LWS-Syndrom)
  • Die Einleitung einer adäquaten Therapie zur Vermeidung der Chronifizierung und anderer Folgeerkrankungen (Verhinderung von Multimorbidität)
  • Verbesserung der persönlichen Lebensqualität und Erhalt der Erwerbsfähigkeit

Schmerzdiagnostik und Therapie werden ambulant in der Praxis durchgeführt. Der Patient vereinbart im Allgemeinen nach Überweisung durch seinen Hausarzt telefonisch oder direkt in der Praxis einen Termin. Hierbei klärt die Arzthelferin, ob ein Notfall vorliegt, oder ob es sich um einen normalen Sprechstundentermin handelt. Sofern ein Notfall vorliegt, wird der Patient in besonders dringenden Fällen direkt in der laufenden Sprechstunde zwischengeschoben.

Die Arzthelferin bittet den Patienten bereits bei der Terminabsprache darum, folgende Unterlagen zur Behandlung mitzubringen:

  • Laborbefunde (soweit vorhanden)
  • Vorliegende Arztbriefe oder Befundberichte aus dem Krankenhaus
  • Überweisungsschein des Hausarztes und die Versicherungskarte

Multiple Sklerose

Die Diagnostik, Behandlungsplanung und -durchführung bei Patienten mit einer MS-Erkrankung erfolgen in unserer Praxis entsprechend den aktuellen nationalen Versorgungsleitlinien für multiple Sklerose der Deutschen Gesellschaft für Multiple-Sklerose.

Ziel der Betreuung von MS-Patienten ist neben dem frühzeitigen Erkennen der Erkrankung und einer schnellen medikamentösen Einstellung in der Frühphase vor allem eine adäquate begleitende medizinische Beratung und Betreuung, um die Restleistungsfähigkeit so lange wie möglich zu erhalten und für den Patienten möglichst lange eine hohe Lebensqualität sicherzustellen.

Neben der medikamentösen Therapie – optimale Einstellung und Behandlung mit Interferonen – kommt der Führung und Betreuung der Betroffenen durch eine speziell ausgebildete MS-Nurse in unserer Praxis besondere Bedeutung zu. Gerade bei einer schweren chronischen Erkrankung wie MS benötigen die Patienten nach den Erfahrungen in unserer Praxis mehr als nur eine rein medizinische Betreuung durch den behandelnden Arzt. Vielmehr ist es wichtig, auch den Betroffenen Orientierungshilfen und praktische Tipps zur allgemeinen Lebensführung zu geben, damit sie lernen, den Alltag trotz ihrer chronischen Erkrankung eigenverantwortlich zu gestalten.

Zur Erstuntersuchung kommen die Patienten meist auf Überweisung ihres Hausarztes mit der Bitte um Abklärung der Verdachtsdiagnose „MS“ nach vorheriger telefonischer oder persönlicher Terminvereinbarung zu uns in die Praxis. Patienten, die als Chroniker zur Mitbehandlung zu uns in die Praxis kommen, vereinbaren für die Verlaufskontrollen ebenfalls telefonisch oder persönlich einen Behandlungstermin. Bei plötzlich auftretenden Problemen (z.B. akuter Schub) erfolgt jederzeit - auch ohne vorherige Terminabsprache - eine Akutintervention im Rahmen oder außerhalb der Sprechstunde.

Schizophrenie

Die Betreuung von Patienten, die unter einer schizophrenen Psychose leiden, findet in unserer Praxis gemäß der nationalen Versorgungsrichtlinie zur Betreuung von Psychose-Patienten der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie statt.

Bei einer Schizophrenie handelt es sich um eine schwere Persönlichkeitsstörung, die eine kontinuierliche lebenslängliche medizinische Betreuung der Betroffenen notwendig macht. Ziel der Behandlung ist es,

  • erneute Schübe mit Auftreten einer paranoiden Symptomatik zu vermeiden
  • stationäre Aufenthalte wenn möglich zu verhindern
  • den Patienten in die Lage zu versetzen, die Symptome des Auftretens der Erkrankung durch verbesserte Introspektion selbst wahrzunehmen
  • die Compliance des Patienten hinsichtlich der medikamentösen Therapie (Gabe von Neuroleptika) zu verbessern
  • ihm dadurch die Möglichkeit zu geben, sich besser in sein soziales Umfeld und die Familie zu integrieren

Patienten, die unter Schizophrenie leiden, kommen häufig nicht auf Eigeninitiative und freiwillig zu uns in die Praxis, sondern werden nach längerem stationären Aufenthalt vorgestellt. Die dafür notwendige Terminabsprache erfolgt im Allgemeinen telefonisch durch die betreuende Einrichtung oder das Krankenhaus.

Hirnleistungsstörungen

Die diagnostische und therapeutische Vorgehensweise bei der Betreuung von Patienten mit Hirnleistungsstörungen und Hirnleistungsdefiziten finden in unserer Praxis die offiziellen Leitlinien für die Behandlung von Demenzerkrankungen Anwendung.

Die Zahl von Menschen, die unter einer Hirnleistungsstörung oder Demenz leiden, hat sich angesichts der zunehmenden Alterung der Bevölkerung in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Ziel der strukturierten Betreuung betroffener Patienten ist es,

  • eine Demenzerkrankung frühzeitig zu erkennen
  • durch eine adäquate Behandlung die Arbeitsfähigkeit und Lebensqualität der Patienten möglichst lange zu erhalten
  • das Verbleiben in der gewohnten häuslichen Umgebung zu ermöglichen und eine Heimunterbringung zu vermeiden

die Betroffenen selbst aber auch die betreuenden Angehörigen qualifizierte ärztliche Beratung zu unterstützen, den Alltag besser zu meistern.


Ambulantes Schlafzentrum Osnabrück
Am Finkenhügel 349076 Osnabrück
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