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Glossar

Depressionen


Allgemeines

Depressionen gehen häufig mit belastenden Schlafstörungen einher. Schlafstörungen können aber nicht nur eine Begleiterscheinung von Depressionen sein, sondern sogar der Vorbote, der Auslöser oder die Ursache! Mindestens 80 % aller Menschen mit Depressionen leiden unter Insomnie, das heißt, sie haben Schwierigkeiten einzuschlafen und wachen zwischendurch und am frühen Morgen auf. Frühmorgendliches Aufwachen ist ebenfalls ein Hinweis auf eine mögliche Depression.

Bei depressiven Menschen kommt es häufig zum früheren Auftreten von REM-Schlaf, also einer verkürzten REM-Schlaflatenz, einer erhöhten REM-Dichte, verminderten Tiefschlafanteilen und somit zu einer gestörten Schlafkontinuität. Der REM-Schlaf ist jedoch für das emotionale Gedächtnis von entscheidender Bedeutung. Bei verfrühtem und intensiviertem REM-Schlaf werden die Erinnerungen des Tages nicht normal "abgelegt", sondern der Mensch erinnert sich vor allem an negative Ereignisse und speist sie ins Gedächtnis ein. So sammeln sich mit der Zeit immer mehr negative Erinnerungen an.

Wenn Schlafstörungen rechtzeitig behandelt werden, können erste depressive Episoden bzw. Rückfälle oder zumindest ein chronischer Verlauf von Depressionen unter Umständen verhindert werden. Deshalb sollte jede Schlafstörung, die länger anhält und/oder schlimmer wird, ernst genommen und von Ihrem Arzt behandelt werden.

Winterdepressionen

Graue Tage, an denen Regenwolken und niederdrückende Gedanken einfach nicht weichen wollen - wer kennt sie nicht? Doch wenn sich die Laune am nächsten Tag wieder hebt, muss man sich keine großen Gedanken machen.

Einige Menschen jedoch fühlen sich in den Wintermonaten dauerhaft müde und niedergeschlagen, weil ihnen die positiven Effekte des Sonnenlichts fehlen. Gerade in der dunklen Jahreszeit kommt vielen Menschen ihr Leben sinnlos vor, sie fühlen sich leer und ausgebrannt, haben Selbstzweifel und an nichts Freude. Das kann so weit gehen, dass sie keinen Sinn mehr darin sehen, sich wie sonst zu pflegen oder etwas zu unternehmen.

Diese Gefühle werden durch den anhaltenden Serotoninmangel ausgelöst. Die Konzentration dieses Hormons im Gehirn wird unter anderem durch die Intensität des Sonnenlichtes gesteuert. Je schwächer das Licht, desto niedriger ist der Serotoninspiegel. Um Depressionen von vornherein zu vermeiden oder sie zu bekämpfen, sollte deshalb im Winter jeder Sonnenstrahl genutzt werden.


Ambulantes Schlafzentrum Osnabrück
Am Finkenhügel 349076 Osnabrück
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