YouTube

Praxis Dr. Schenk


Besuchen Sie die Webseite unserer Praxis.

zur Webseite

Osnabrücker Schlafjournal


Bewusster schlafen - erholter aufwachen. Das neue Magazin "Osnabrücker Schlafjournal" gibt hilfreiche Tipps und Anregungen für einen gesunden, erholsamen Schlaf. Lesen Sie außerdem, was Experten Ihnen raten, worauf es beim Matratzenkauf ankommt oder welche Faktoren für ein gesundes Schlafumfeld wichtig sind.

 

Jetzt online lesen

 

Buchempfehlung


Das neue Buch „Loslassen“ von Dr. med. Christoph Schenk erhalten Sie ab sofort in unserem Shop!

Balance finden im Alltag, die Lebensqualität steigern... alle wichtigen Informationen über unseren Schlaf, unser Gehirn, Entspannung und vieles mehr !!!

Loslassen können ist eine Grundvoraussetzung!
 

Jetzt online lesen

 

Wussten Sie schon...


Narkolepsie - eine Fehlfunktion von Nervenzellen im blauen Kern?

Zum Umfallen müde - so fühlt sich jeder einmal. Gar nicht so klein ist jedoch die Zahl derjenigen, die ihre Müdigkeit einfach nicht kontrollieren können und gelegentlich von Schlafattacken unwillkürlich übermannt werden.

weiter...

zum Artikelpool

NeuroTransConcept


Hier geht es zur Webseite von der NeuroTransConcept GmbH - Centers of Excellence

Zertifizierung


nach DIN EN ISO 9001:2000
 
 
 
 
 


Emotionales Erinnerungsvermögen bei Frauen und Männern

Geht es um die erste Verabredung, den ersten Kuss oder den Hochzeitstag, schneiden Frauen meist besser ab, wenn es um das Erinnerungsvermögen geht. Fühlen sie intensiver? Oder speichern sie einfach besser?


<http: 600483&template="bild_popup&_bild=2"><http: 600483&template="bild_popup&_bild=3"><http: 600483&template="bild_popup&_bild=4"><http:><http:><http:></http:></http:></http:></http:></http:></http:>

Der Anblick ist schaurig: ein verstümmelter Körper in erschreckender Detailgenauigkeit. Frauen lassen sich von solchen Bildern meist mehr aufwühlen als Männer, wie zahlreiche Studien zeigen. Das folgende Dia, ein gewöhnlicher Hydrant, lässt hingegen beide Personengruppen gleichermaßen kalt. Die Aufnahmen stammen aus der International Affective Picture Series, mit der die geschlechtsspezifische Reaktion auf beispielsweise emotional belastende Bilder untersucht werden. Jene Standardsammlung wählten auch Turhan Canli von der State University of New York und seine Kollegen als Grundlage für ihre Untersuchungen. Nur ging es hierbei nicht um die direkte Reaktion, sondern um das Erinnerungsvermögen ihrer Versuchspersonen. Allerdings verrieten sie ihren Probanden vorher nicht, dass sie drei Wochen nach der Diashow plötzlich ein Gedächtnistest erwarten würde, bei dem die Forscher die Gehirnaktivität mit funktioneller Kernresonanzspektroskopie überwachten. Denn die Forscher wollten überprüfen, worauf das häufig beschriebene bessere Erinnerungsvermögen von Frauen für emotional aufwühlende Ereignisse beruht. Erfahren sie diese Momente intensiver und verankern sie darum stärker im Gedächtnis? Dann müssten die beteiligten Gehirnregionen übereinstimmen, und nur die Gehirnaktivität wäre bei den Frauen stärker als bei den Männern. Oder verwenden sie andere Speicherungsstrategien, die sich als Unterschiede in den verwendeten Hirnarealen ausdrücken? Um diese Frage zu klären, durften die Teilnehmer natürlich nicht ahnen, dass es eigentlich um ihr Erinnerungsvermögen ging - sonst wäre der Speicherprozess womöglich beeinflusst worden. Als die Forscher nach drei Wochen den zwölf Männern und zwölf Frauen die Bilder noch einmal präsentierten, gemischt mit neuen Varianten, erinnerten sich die Frauen erwartungsgemäß deutlich besser an diejenigen Aufnahmen, die sie schon zuvor gesehen hatten - allerdings nur, wenn es sich um aufwühlende Szenen handelte. Im Falle der Hydranten oder anderer neutraler Dias schnitten beide Gruppen gleich gut ab. Und offenbar benutzten die Frauen andere Speicherstrategien als die Männer. Sie verknüpfen wohl das emotionale Erlebnis enger mit dem Ablegen im Gedächtnis: Als sie sich erinnerten, meldeten sich in ihrem Gehirn neun verschiedene Regionen, die sowohl mit dem Gedächtnis als auch mit dem Verarbeiten von Gefühlen assoziiert sind. Bei den Männern hingegen wurden nur zwei solcher Areale aktiv, sie trennen also das aktuelle Verarbeiten eines Ereignisses deutlich vom längerfristigen Abspeichern. Dieses Bild blieb auch dann bestehen, wenn die Forscher berücksichtigten, dass die Frauen mehr Bilder als stark negativ einstuften als die Männer. Besonders die Amygdalae, bekannt für ihre Rolle im Verarbeiten von Emotionen, spielten eine wichtige Rolle. Während Frauen allerdings vor allem auf das linke Exemplar zugriffen, wurde bei den Männern vorwiegend das Gegenstück in der rechten Gehirnhälfte aktiv. Warum dem so ist, darüber können Canli und seine Kollegen bisher nur spekulieren. Vielleicht verwenden Frauen ein sprachgestütztes System, um die Erinnerungen abzuspeichern, oder sie benutzen Mittel, auf die sie bewusst zugreifen können - zum Beispiel in dem sie das Gesehene in ihrem Innern in Worte fassen. In beiden Fällen wäre die linke Amygdala gefordert. Männer hingegen wählen vielleicht eher einen Ansatz, der sich an dem visuellen und räumlichen Eindruck des Gesehenen orientiert - und dafür wäre die rechte Amygdala zuständig. Wenn es also wieder einmal um "weißt du noch, unser erster Kuss" und den vergessenen Hochzeitstag geht, dann können Männer sich zukünftig auf grundlegende Unterschiede in neuronalen Prozessen berufen, die es ihnen verwehren, gefühlsbetonte Inhalte ebenso gut abzuspeichern wie ihre weiblichen Partner. Wie intensiv sie diese erlebt haben, steht auf einem ganz anderen Blatt. Antje Findeklee





Frage der Woche


Wie lange schlafen Sie durchschnittlich?


Onlinetest


Sinne Ihres Bewusstseins

In diesem Test sollen Sie sich bewusst werden, über welche Sinneskanäle Sie besonders empfänglich sind. Viele Menschen wissen gar nicht auf welche Reize sie mit bestimmten Sinnen reagieren.

Zum Test


Schlafstadienanalyse



 
Welche Stadien durchlaufen wir im Schlaf?
 

mehr Informationen
 

Kalender


September 2010
zurück vor
MoDiMiDoFrSaSo
  12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930  
Kategorie:

28.10.2009 Schlaf Weiterbildungs-Event
mehr

30.10.2009 Dr. Christoph Schenk im MDR Fernsehen
mehr

24.02.2010 Qualitätszirkel Februar
mehr

Bildarchiv


 
In unserem Bildarchiv haben wir differenziertes Bildmaterial für Sie zusammengestellt.  
 

zum Bildarchiv
 


Dr. C. S. Schlafmedizin GmbH | Redaktion & Verlag | Am Finkenhügel 3 | 49076 Osnabrück
Fon: 05 41 / 4 06 80 53 | Fax: 05 41 / 4 05 51 29 | info@schlafmedizin.de

Impressum

Social Bookmarking:
BlinkList del.icio.us Folkd Furl Google Linkarena Mister Wong oneview Yahoo MyWeb YiGG Webnews