Osnabrücker Schlafjournal
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Gehirnabbau und Demenz
Fast die Hälfte der Patienten mit Demenz bzw. Abbau leidet unter klinisch relevanten Schlafstörungen, wobei in erster Linie die abendliche oder nächtliche Agitiertheit beschwerlich ist und häufig eine Einweisung ins Pflegeheim notwendig macht.
Der zirkadiane Rhythmus des Demenz-Kranken ist bei vermehrtem Tagesschlaf und fragmentiertem Nachtschlaf abgeschwächt. Es handelt sich um eine unspezifische Anomalie, welche bei der vaskulär bedingten Demenz, beim Korsakoff-Syndrom, beim Parkinson-Syndrom oder bei der Depression relativ ausgeprägt sein kann und bei der Demenz vom Alzheimer Typ üblicherweise im fortgeschrittenen Stadium auftritt. Deutlich vermehrte Tagesschläfrigkeit oder quälende Insomie am Anfang einer vermuteten Demenzentwicklung muß an eine andere Ursache als die Alzheimer-Demenz denken lassen. Reversible extrazerebrale Ursachen für eine abnorme Hypersomnie oder Insomnie müssen ausgeschlossen werden.
Neuropathologische und neurophysiologische Untersuchungen bei der Demenz vom Alzheimer Typ weisen auf eine Degeneration des Nucl. suprachiasmaticus im Hypothalamus hin, wo die „zirkadiane Uhr" liegt - eine Veränderung, die die „Schwächung" des zirkadianen Rhythmus mit erhöhter Interferenzanfälligkeit erklären könnte. Therapeutisch muß in erster Linie eine „Strukturierung" des zirkadianen Rhythmus angestrebt werden, mit viel Licht, Orientierungshilfen, Beschränkung des Tageslichtes und sozialer Aktivierung tagsüber. Gegen die Agitiertheit nützen Benzodiazepine kaum, so daß niedrig dosierte Neuroleptika oft nicht zu umgehen sind. Ob sich die kürzlichen Berichte über Therapieerfolge mit Melatonin zur Verbesserung des Schlafes bei älteren Insomikern auf Demenz-Patienten übertragen lassen, ist noch ungewiss.
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Bei diesem Test geht es darum, herauszufinden, wie stark Sie unter der Tagesmüdigkeit leiden. Ihre Angaben beziehen sich auf die letzten Tage, auch wenn Sie die unten angegebenen Tätigkeiten nicht durchgeführt haben, antworten Sie bitte, wie es evtl. wäre
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