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Osnabrücker Schlafjournal


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Schlafen und wachen


Schlafen und Wachen gehören zusammen wie Körper und Seele

Viele Menschen bringen den Begriff des Gedächtnises nur mit Vergessen in Verbindung. Man kann sich nicht mehr an einen Gesprächsinhalt, an den genauen Ablauf eines Ereignisses erinnern oder hat die gelemten Vokabeln vom Vortag wieder vergessen.

Die Gedächtnisinhalte in unserem Gehirn sind jedoch viel weitreichender als wir glauben. Ohne Gedächtnis könnten wir beispielsweise keinen einzigen Satz zu Ende führen, da wir schon vergessen hätten, was wir überhaupt sagen wollten. Wir könnten auch keine Handlungen ausführen, weil uns die Absicht verloren ginge.

Es gibt verschiedene Forrnen des Gedächtnisses:

Das Kurzzeit- und das Langzeitgedächntis. Das Gedächtnis, also die Bezirke in unserem Gehirn, die den Beginn eines gerade gelesenen Satzes speichern, nennen wir Kurzzeitgedächtnis. Hier ist die Dauer der Speicherung streckenweise nur Zehntelsekunden lang. Die Dinge im Gehirn, die reproduziert werden können, sind im Langzeitgedächtnis gespeichert und zwar sowohl in Form eines elektrischen Signals als auch durch gebildete N-Gramme (Gedächtnismoleküle).

Das Kurzzeitgedächtnis, Millisekunden bis Sekunden, ist das Tor zum Speichem im Langzeitgedächtnis. Dazwischen liegt die Filterung und die Reduktion der Information auf das Wichtige. Diese Filter bewirken auch, daß uns nur wiederholte oder sehr starke Informationen abrufbar werden.

Bewußtes, Unbewußtes und der Biorhythmus des Schlafes übernehmen dabei die Informationsfilterung. Die Ergebnisse solcher Filterfunktionen kennen wir aus dem täglichen Leben. Denken Sie nur an die Werbung. Auch wenn wir nicht bewusst bestimmte Dinge kaufen wollen, so kann es uns erheblich beeinflußen, wenn wir ein Produkt vielleicht in einer sehr pfiffigen Form immer wieder präsentiert bekommen. Schlagworte, Farben und ständige Wiederholungen sollen dabei unsere Filtermechanismen überlisten.

Nutzen Sie doch solche Funktionen des Gedächtnisses auch ganz individuell und positiv: Erinnern Sie sich immer wieder an positive Ereignisse und suchen solche Erfahrungen, dann werden auch alle anderen Abläufe im Gehirn positiver gestaltet. Arbeiten Sie also einfach einmal mit den Möglichkeiten Ihres Gehirns zusammen. Doch Vorsicht! Bleiben Reize in unserer Umgebung, die uns ständig begegnen, zu eintönig, filtem unsere Gehirnmechanismen dieses richtigerweise einfach aus (Habituierung). Beispiel: Das ticken einer Uhr, das man mit der Zeit nicht mehr bewußt hört. Grundsätzlich ist diese Anpassung sehr positiv, da wir sonst viel zu viele Reize verarbeiten müssten. Allerdings sollten Sie sich als Schlußfolgerung daraus merken, daß Abwechslung und Gegensätze in Lernprozessen die wichtigste Methode darstellen, schnell und mit positiven Ergebnissen zu lernen.

Frage der Woche


Wie lange schlafen Sie durchschnittlich?


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Sinne Ihres Bewusstseins

In diesem Test sollen Sie sich bewusst werden, über welche Sinneskanäle Sie besonders empfänglich sind. Viele Menschen wissen gar nicht auf welche Reize sie mit bestimmten Sinnen reagieren.

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Schlafstadienanalyse



 
Welche Stadien durchlaufen wir im Schlaf?
 

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